Sitzung vom 22. Juni

Heute steht die Modulevaluation an, die wir gleich am Anfang machen.
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Anschliessend werden die Arbeiten für den Designpreis bewertet. Darin ist ein neues Tool erhalten, doch zur Auswertung kommen wir erst später.
Nach sechs Pecha Kucha Präsentationen scheint noch Zeit für die Arbeit am e-Portfolio vorhanden zu sein.
Die Einstimmung (?) kommt im Anschluss von Rebecca. Es gut um die Visualisierung eines Textes. Die Texte sind anspruchsvoll für die Umsetzung. Es sind biologische Themen über den Leberegel und die dreistacheligen Stichling, ich finde es ist schwer dies in 8 Minuten visuell umzusetzen. Hier einige Ergebnisse:
Anschliessend startet Marc die Pecha Kucha Präsentation über Wincasa.
Andreas berichtet über die Ausbildung bei der Gemeinde Rickenbach.
Stefanie war zu Besuch beim Islandpferdehof Neckertal.
Armin besuchte Stadtgärtnerei Kreuzlingen und präsentiert uns eine schön designte Pecha Kucha Präsentation.
Nach der Mittagspause besprechen wir die letzten Aufgaben, die mit Flemo und Serious Play zu tun hatten. Max hatte mittels Zaption ein Video auf Moodle gesteckt.
Nur kurz: es müssen kognitiv anspruchsvolle Aufgaben sein, z.B. Transferleistungen müssen gefordert sein, damit die Methode funktioniert. Bei einfachen Aufgaben bietet sich diese Methode nicht an.
Das Kontextlernen bedeutet, dass man z.B. auch weiss wo was gebaut wurde. Durch das Bearbeiten werden verschiedene Felder vernetzt und kann deswegen besser in Erinnerung gerufen werden.
Beispiele für Lego Serious Play und Visual Facilitating: wann kann man was verwenden?
Bewegungen Darstellen, 3 D Modelle bauen, Lego ist haptisch, dadurch kann man es sich vielleicht noch besser einprägen. Das BEGREIFEN!
Lego kann man auch besser noch verbessern oder abändern (Prototyping).
Bei Flemo gibt es kaum Möglichkeiten zum Prototyping. Es ist nicht so gut in die Hand zu nehmen.
Beides (Flemo und Lego Serious Play) sind spielerische Elemente, die eine Art Flow erzeugen können.
Nun aber zum Designpreis! Gewählt wurde das Poster über die KV Lehre.

Meine Schlussreflexion

Hier ist meine Schlossreflexion zum BP Modul

Interessierte Leser können es entweder hier lesen oder als PDF herunterladen!

BP Modul Reflexion Oliver Mühlmann

 

Wow, am Ende des Moduls Berufspädagogik gibt es so einiges zu verarbeiten! Glücklicherweise kann so einiges dafür genutzt werden sich durch das Repetieren der Inhalte auf die Prüfung vorzubereiten! Inhaltlich hat Geradebieger einiges in seinem Blog gepostet, was meinen Durchblick in dem ganzen Wirrwarr der Berufsbildung sicherlich verbessert.

In erster Linie möchte ich in dieser Reflexion auf einige der Leitfragen eingehen, die in den Rubrics gefordert sind. Weitergehendes findet sich im Anschluss nach der Behandlung der Fragen.

  • Was wird mir über mich und mein Lernen bewusst, wenn ich das E-Portfolio „studiere“?

Alle in diesem Modul erstellten Produkte sind im e-Portfolio auf Mahara nachzuweisen. Die PHTG hat dort einen eigenen Account, den die Studierenden nutzen können. Nachdem wir uns schon im Modul Link damit beschäftigt haben, ist es für mich keine grosse Sache dort zu zurechtzufinden. Das Verwenden solcher e-Portfolios ist sicherlich auf der Sek 2 Stufe besonders in der Welt der Berufslernenden interessant, können sie dort eigene Arbeiten, Zeugnisse, und sonstige relevante Dinge für zukünftige Arbeitgeber hinterlegen und auch präsentieren. Die Möglichkeit verschiedenste Medien zu integrieren verleiht diesem Medium einen modernen Charakter und kann auch die medialen Fähigkeiten eines Schülers bezeugen.

Ich persönlich sehe auf einen Blick, welche Vielfalt an Methoden und Themen wir in diesem Jahr behandelt haben. Die Auflistung der Nachweise sowie die dazugehörige Tabelle zeigt jeweils am aktuellen Stand wo ich mich befinde und was alles noch zu machen ist. Das e-Portfolio dient demnach vor allem als Eigenkontrolle, kann aber auch von Dozenten oder Lehrern als Kontrollmechanismus verwendet werden. Sollte ein Schülerinnen und Schüler gewisse Nachweise nicht zeitgerecht liefern kann man als Lehrperson darauf reagieren und die Schülerinnen und Schüler interviewen, ob sie mit der Arbeit in Rückstand sind, oder ob sie ihre Nachweise „nur“ noch nicht online gestellt haben.

  • Was habe ich in Bezug auf meine persönlichen Lernziele erreicht?

Als Ausländer ist das Schweizer Bildungssystem natürlich einigermassen neu und dementsprechend interessant. Durch die vielfältigen Abhandlungen der möglichen Bildungswege und Bildungsangebote kann ich im Lehrerjob sicherlich profitieren sowohl auf der Sek 1 Ebene im Rahmen der Berufsfindung als auch auf der Sek 2 Ebene in der Berufsausbildung. Neben vielfältigen methodischen Elementen sind für mich vor allem auch die besprochenen und geübten Coaching Situationen sehr wichtig. Zwischenmenschliche Beziehungen sind meiner Meinung nach der wichtigste Part im Lehrerberuf. Dementsprechend sollte man auch Bescheid wissen, wie man jemandem helfen kann bzw. wie man Schülerinnen und Schüler coachen kann, damit sie ihren Weg in der Gesellschaft finden und beschreiten können und wie sie ihren Beruf wählen sollen.

  • Wie hat sich meine Motivation im Verlauf der Ausbildung verändert?

Meine persönliche Motivation war aus den verschiedensten Gründen eine Achterbahnfahrt. Nach viel Vorschusslorbeeren, die Absolventen dem Modul im letzten Jahr diesem Moduk gegeben haben zweifelte ich manchmal an den Inhalten, die bei der Anwesenheitspflicht durchgenommen wurden. Ich erwartete die Behandlung von mehr Inhalten anstatt dem allzu häufigen Üben von Methoden. Diese Methoden sind sicherlich interessant und wichtig für den Unterricht an den Berufsschulen, dennoch denke ich dass dem Verbessern der eigenen Kompetenzen in diesem Bereich zu viel Gewicht gegeben wurde. Mir wäre es lieber gewesen, mehr über das Bildungssystem selbst zu erfahren, und spezielle Fälle oder Ressourcen zu diskutieren, aus denen man sich selbst die Informationen holen kann. Am Ende des Moduls sind dann aber doch viele inhaltliche Dinge besprochen und geklärt. Da ich während des Semesters aber nicht viel Zeit hatte, um mich mit dieser Materie zu beschäftigen stehe ich nun vor einem Berg und Wirrwarr an Wegen zu möglichen Ausbildungen, den ich erst sortieren muss. Auch die Probeprüfung oder sonstige Inhaltstests in diversen Einstimmungen zeigen mir, dass ich noch viel zu erledigen und ergründen habe. Der Verlauf des Semesters war also auch aus persönlichen Gründen nicht immer motivierend, am Ende lege ich jedoch einen Motivationsendspurt hin und freu mich auf einen guten Überblick über das Bildungssystem der Schweiz!

  • Welche persönlichen Faktoren haben mich in meinem Lernprozess gefördert? Welche behindert? Wie bin ich damit umgegangen?

Gefördert? Dieses Jahr an der PHTG und im Modul Berufspädagogik war nahe der Grenze zur Überlastung, dazu aber mehr im nächsten Punkt. Gefördert hat mich vor allem die intrinsische Motivation, mit dem Studium fertig zu werden. Mir ist der Vorteil des konstruktivistischen Ansatzes im Lernprozess klar und sehe darin viele Vorteile für die Schülerinnen und Schüler. In diesem Modul wurde dieser Ansatz gelebt und am eigenen Leib erlebt. Ich denke aber, dass ich in meiner Situation mehr davon gehabt hätte, wenn die Inhalte manchmal präsentiert worden wären, als sie in Leseaufgaben selbst zu erarbeiten. Ich verstehe den Sinn des in der Präsenzregelung nicht, wenn nicht mehr Inhalte im Modul selbst erarbeitet werden. Inhaltlich muss man das meiste sowieso selbst erarbeiten, das Üben der Methoden ist sozusagen die Draufgabe während der obligatorischen Präsenzzeit. Das Verhältnis von diesen zwei Parametern ist meiner Meinung nach nicht ausgewogen und lässt mich zweifeln und eben auch meinen Lernprozess stottern. Auf der anderen Seite ist es natürlich eine persönliche Erfahrung aus der ich lernen und profitieren kann.

  • Welche äusserlichen Faktoren haben mich in meinem Lernprozess gefördert oder behindert?

Meine persönliche Situation, das Unterrichten an zwei Schulen, die Präsenzveranstaltungen an der PHTG, die Familie, die Jobsuche und das Pendeln waren in diesem Jahr sehr fordernd wenn nicht überfordernd. Mit all diesen Elementen im Hintergrund war es schwierig den Lernprozess überhaupt zu starten. Erst am Ende des Moduls als die Intensität insgesamt etwas nachgelassen hat habe ich die Zeit gefunden mich mit den Themen zu beschäftigen. Da nun natürlich alles auf einmal erlernt werden musste fehlten mir die Übungs- und Anwendungsmöglichkeiten, die ansonsten im Modul gegeben waren. Ich frage mich, wie das für Schülerinnen und Schüler zu bewerkstelligen ist, die meist eher über eine schlechtere Organisation und Zeiteinteilung verfügen. Ich denke, dass die verschiedenen Module und Unterrichtsformen an den Berufsschulen zwischen den Lehrpersonen dementsprechend gut koordiniert bzw. abgestimmt sein müssen, damit die Schülerinnen und Schüler von diesen Unterrichtsformen profitieren können.

  • Mit welchen Lernstrategien habe ich den Stoff und die Aufgabestellungen in diesem Modul bewältigt?

Max, falls du diese Reflexion liest solltest du diesen Punkt vielleicht überspringen, denn damit wirst du vermutlich nicht zufrieden sein! Aufgrund der persönlichen Situation war es mir nur möglich das Nötigste zu tun. Das heisst, ich versuchte mich an den Rubrics zu orientiere. Das Positive an diesen Rubrics ist sicherlich, dass sie leicht einzuhalten sind (zufälligerweise gehe ich hier auf genau 8 Leitfragen ein!). Das Schlechte daran ist für mich, dass es bei den Schülerinnen und Schüler möglicherweise zu keiner Kreativität führt. Wenn die Schülerinnen und Schüler wie ich die Rubrics nur zu erfüllen versuchen, ist man versucht sie Punkt für Punkt zu bearbeiten und abzuhandeln. Das empfinde ich nicht unbedingt als kreativen Prozess!

  • Welche Kompetenzen konnte ich erweitern, ergänzen? Welche neu erwerben?

Ich finde dieses Modul zum Teil redundant mit dem LINK Modul bei der ähnliche Kompetenzen gefördert werden. Klar, einige neue Ideen bzw. Erfahrungen mit neuen Methoden und Apps sind dazugekommen. Dennoch ist mir die Gewichtung während der obligatorischen Präsenzveranstaltungen zu hoch (vergleiche die oberen Punkte).

  • Wie umschreibe ich mein Lehrverständnis, meine Rolle? Was hat sich daran verändert? Was möchte ich in Zukunft verändern?

Dadurch, dass ich schon im dritten Jahr unterrichte konnte ich einige Erfahrungen sammeln und einiges ausprobieren. Ich arbeite selbst gern als Lerncoach, um die Schülerinnen und Schüler gut individuell betreuen zu können. Das Lehrern und Lernen neuer Methoden und die Erweiterung der Methodenkompetenz erachte ich für Sinnvoll. Dennoch sehe ich gerade diesen Punkt auch skeptisch, ist die Omnipräsenz der digitalen Medien für Jugendliche oft schwer zu dosieren. Wir werden erst sehen wohin diese Entwicklung führt. Mir persönlich sind aber die sozialen Kompetenzen wichtiger und dementsprechend wichtiger im Lernprozess zu integrieren.

 

Sitzung vom 15. Juni

Alex und Bettina machen heute die Einstimmung und  präsentieren das online Spiel kahoot.it, das wir aber eigentlich schon kennen.
Dennoch präsentieren die beiden einige Zusatzinformationen wie Statistik und weitere Tools, die man von diesem Anbieter nutzen kann.
Als Thema haben sie BP relevanten Fragen eingebaut, der Erfolg der Klasse ist dabei sehr heterogen.
Anschliessend gibt es auch heute wieder viele PechaKuchas, den Start gibt Alex über das Berufs- und Weiterbildungszuntrum Rorschach Rheintal.
Andreas berichtet über seinen Besuch bei der Frick Schaltanlagen AG.
Nina gibt uns Einblicke in die Firma Seitz Strom.
Roger präsentiert den Coiffeure Betrieb Liotta.

 

Nun können wir mit der Arbeit mit dem Oberthema Designthinking beginnen.
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Die vorbereiteten Tischen sehen ganz nach konstruktivistischer Arbeit für heute aus. Es werden verschiedene Posten für Gruppenarbeiten und 2 Materialen zum Arbeiten durchgeführt. Als Methoden stehen Flemo und Serious Play (Lego) zur Auswahl.
Es gilt den Lernjob in ein 3D Gebilde umzuwandeln sodass man es nur mit dem Modell anderen Personen präsentieren kann.
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Es gibt verschiedene Aufgaben, wie etwa die möglichen Wege verschiedener Berufslernenden, Coachinthemen und Zielformulierungen sowie das Verwenden des Flemo an sich.
Es wird heiter und fröhlich darauf hin gebastelt, sodass manche fast die Zeit und die Mittagspause vergessen.
Anschliessend werden unsere Modelle noch genauer den anderen Gruppen erklärt und übrige Fragen beantwortet.

Unsere Gruppe versuchte die Coaching Themen darzustellen. Eine Vorgabe war der Bau eines Mechanismus bei der Darstellung des Olalla Prinzips. Wir entschieden uns eine Wippe zu basteln, die bei der Belastung von 4 Sternchen (die die Motivationen gemäss Olalla repräsentieren) kippt und somit einen Gegenstand in Bewegung bringt. Dieser rollende Gegenstand erreich

Diese Diashow benötigt JavaScript.

te sein Ziel. Hier wird deutlich, dass man alle Punkte erfüllen muss, damit man sein Ziel erreicht. Das Erfüllen von nur 3 Punkten führt die Wippe noch nicht ins Ungleichgewicht, somit kann man sich auch nicht dem Ziel nähern oder es erreichen.

Sitzung vom 8. Juni

Heute stehen zu Beginn verschiedene Pech Kucha Präsentationen an.
Anschliessend hat Max Postentische für eine Art Werkstatt vorbereitet.
Es dient der Repetition des BP Stoffes und der Münsterlingenexkursion.
Zu den Pecha Kuchas:

Rebecca präsentiert den Betrieb SC Haller AG, ein Spenglerbetrieb in Frauenfeld. Die Lehrberufe sind Polybauer, Bauspengler.

Ramon gibt Einblicke in die Gemeindeverwaltung Beagles-Balterswil, eine kleine Gemeinde im Thurgau. Der vorgestellte Lehrberuf ist Kauffrau.
Andreas präsentiert den Betrieb Hirsche Metzg in Waldkirsch, seinem Heimatort.
Ich selbst berichte über meinen Besuch bei der Kleinfirma Angehrn Elektro und Telekom GmbH mit den Berufsbildern Elektrotechniker (EFZ) und Montageelektriker (EFZ).
Die Werkstatt:
Das Material zum Arbeiten und mitnehmen ist bereitgestellt.
Jeder bekommt einen Werkstattpass und eine Anleitung für Posten 2 und 3.
Es geht darum den Stoff auf das Wesentliche zu reduzieren und mit Hilfe von Visualisierungstechniken darzustellen (Buchtip: Denken mit dem Stift).
Wir beschreiten die Werkstatt im Tandem, um voneinander noch zusätzlich zu profitieren und um die Ergebnisse zu besprechen.
Ein Werkstattpass als Methode gibt Überblick über die Organisation, aber auch über die Qualität der Arbeiten und enthält megakognitive Elemente.
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Max zirkuliert während dessen und macht Lern
coaching in kleinen Gruppen.
Die gelb gefärbten Posten (bestenfalls in unterschiedlichen Niveaus) sind obligatorisch, und zusätzliche (zur Vertiefung) Posten sind im Sinne der Individualisierung frei wählbar. Bei der verschiedenen Posten sollten verschiedene Lerntypen angesprochen werden, darum ist darin ein Wechsel zwischen z.B. kognitiven, haptischen Aufgaben vorgesehen.
Eine Werkstatt kann chronologisch aufgebaut sein, kann aber ich unabhängig von der Reihenfolge zu lösen sein. Im Falle von aufbauenden Fragen müssen diese markiert sein.
Bei Posten 1 ist eine Concept Map ist zu ergänzen. Eine beigelegte Lösung kann im Anschluss verglichen werden. Ziel ist, maximal drei Fehler zu haben, dann gilt der Posten als erfüllt.
Der Posten ist nicht ganz korrekt aufgebaut, es fehlen zwei Begriffe, die für die Vervollständigung nötig sind. Zeitlich haben wir ein bisschen länger gebraucht, dafür waren wir fehlerfrei unterwegs.
Bei Posten 2 und 3 geht es darum einen Text auf das Wesentliche zu reduzieren und zu visualisieren. Eine Anleitung dazu findet man im Text von UMZO (Siehe angehängte Bilder und http://bikablo.kommunikationslotsen.de)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auch in der Modulprüfung müssen wir Texte visualisieren (und müssen dann eigene Stifte dafür verwenden -> also bitte welche Mitnehmen!!!)
Wichtig ist natürlich:
  • zu vereinfachen,
  • eventuell auch Metaphern in die Visualisierung übernehmen,
  • vielleicht das Plakat je nach Textinhalt auch in zwei oder mehr Teile aufzuteilen
  • versuchen Verben in eine Bildsprache umzusetzen.
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Beim Posten 4 soll ein Auftrag an einen Schreiner gegeben werden. Durch Einschränkungen (kann keine Zeichungen lesen) muss man alternative Wege suchen, um den Gegenstand eindeutig beschreiben zu können.
Bei den Case Studies im Posten 5 geht es um Coaching Fragen.
Ziel ist es den Standpunktwechsel anzuregen und immer spezifischer in der Fragestellung zu werden. Mann soll sich den Prozess beschreiben lassen um das Tun definieren zu können (was kann man beobachten, was sagt man, was kann man wahrnehmen etc.). Wichtig ist es auch immer Wertschätzungen in das Gespräch zu integrieren.
Zu diesem Thema gibt es noch mehr Informationen in der nächsten Veranstaltung.
In einer abschliessenden offenen Bewertungsrunde zeigt Max nochmals die Ansprüche an das Visual Facilitating auf und verweist auch auf die bikablo Bücher!
Diese haben auch einen Lösungsvorschlag für unsere Posten 2 und 3 parat:
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Schönen Abend allerseits!

Exkursion vom 1. Juni

Besuch vom Kantonsspital Münsterlingen

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Abb. 1: Willkommen im KSM

 

Die Bildungsverantwortliche im Pflegebereich in der Grundausbildung haben 10 bzw. 4 Jahre Erfahrung.

Zuerst gibt es eine kurze Einführung, die wir schon aus dem PPT File kennen, das bis heute zu lesen war.

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Als erstes bekommen wir Zahlen und Fakten zu Personen und Betten des Spitals präsentiert. Danach gibt es Informationen zu den verschiedenen Fachbereichen des Spitals sowie zu interdisziplinäre. Fachbereiche.

Es gibt viele verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten und Wege (Abb. 2):

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Abb. 2: Bildungswege im Gesundheitsbereich

Die einfachste ist zweijährig, die berufliche Grundausbildung endet mit dem eidgenössischen Berufsattest (EBA). Dieser Ausbildung müssen noch andere Ausbildungen auf dieser Ebene (EFZ , FM oder Maturitätsschule) folgen, um sich weiter fortbilden zu können.

Die dreijährige Grundbildung endet mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ), von dem aus es möglich ist die BM zu absolvieren. 

Die Fachmittelschule Gesundheit und Soziales endet mit dem Fachmittelschulausweis. Absolventen dieser Ausbildung können anschliessend die Fachmatura machen.

Auf der nächsten, der tertiären, Stufe gibt es folgende Möglichkeiten sich ausbilden zu lassen: Berufsprüfung (BP, endet mit dem Eidgenössischen Fachausweis), Höhere Fachschule (HF, endet mit dem eidgenössischen Diplom HF), Fachhochschule (FH, endet mit dem Bachelor FH) oder Universität (bei der der Abschluss Bachelor heisst).

In der nächste und letzten Stufe sind einerseits die höhere Fachprüfung (eidg. Diplom, HFP), ein Nachdiplomstudium (abschliessend mit dem Diplom NDS HF) oder in der Fachhochschule (Abschluss als Master FH) bzw. die Universität (mit dem Master Abschluss) möglich.

Die letzten zwei Stufen werden als berufsorientierte Weiterbildung bezeichnet.

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Abb. 3: Fort – und Ausbildungsmöglichkeiten

Es gibt u.a. folgende Aus-  und Weiterbildungskurse und Praktika wie Hebammen, Pflegefachfrau, Praktikant Fachmaturität Gesundheit, Rettungssanitäter etc. (Abb. 3).

 

 

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Abb. 4: Lehrstellen

Das KSM stellt jedes Jahr 15 Lehrstellen für die Fachfrau Gesundheit (FaGe) zur Verfügung, dementsprechend sind 45 Lernende FaGe im Betrieb des Spitals Münsterlingen. Meist gibt es zwischen 60-100 Bewerbungen für die 15 Lehrstellen.

Die ODA wird als ODA Gesundheit und Soziales bezeichnet. Dazu gibt es noch einen Dachverband, der die ODA`s in jedem Kanton übergestellt ist.

Die BMS Schüler haben 1,5 Tage in der Berufsschule und 1.5 Tage an der BMS.

BS Schüler sind hingegen zwei Tage, im  3. Jahr nur einen Tag an der BS.

Die Schwerpunkte der Ausbildung werden entsprechend den Lehrjahren eingeteilt (Fotos).

Im Anschluss an diese Informationen bekommen wir die Möglichkeit zwei Lernende zu interviewen und Einsicht in Unterlagen wie Dossiers, Lehrmittel und Protokolle, um nur einige Punkte zu nennen.

Modul vom 18. Mai

Heute machen Nina und Rainer die Einstimmung, mit dem Quizspiel Kahoot. Nach einem organisatorischen Runde gehts endlich los. Nach der Eingewöhnung funktioniert das Speil gut, und alle sind bei der Sache. Ich denke das ist ein gutes Spiel, das man bei SuS anwenden könnte, falls es möglich ist mit digitalen Geräten zu arbeiten.
Danach werden von Antje, Linda und Anna noch ihre Pecha Kuches präsentiert.
Zuvor zeigt Marc noch ein Video zur Lernfähigkeit beim Radfahren:
Antje hat einen Coiffeur in Chur besucht.FullSizeRender.jpg

Linda berichtet über eine Zahnklinik und Anna stellt eine Kindergrippe vor.

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Los gehts dann um 11:37 mit dem Programm von Max. und dabei weiter im Co
aching Coaches System.
Es geht um die Findung von Fragen, welche in der Metakognition zu verwenden sind. Als Aufgabe gibt es Mini Fallstudien, die zum Teil auch im BP Vortest integriert sind.
Der Gesprächsablauf (siehe Abbildung) wird besprochen und die jeweiligen Fragen analysiert.
Nach dem Einstieg (Rapport) folgen die Zielfragen.
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Wenn ein SuS sagt er möchte keine Misserfolge mehr erleben könnte man fragen „was möchtest du statt Misserfolgen erleben“. Das spricht das Heimatsystem an und orientiert sich an der Zukunft (Zielfragen wie auch die „Wunderfrage“ stellen). – Danach kann man auf das Ziel des Gespräches eingehen. „Was können wir tun, dass das Ziel erreicht wird? Was ist dein Ziel für das heutige Gespräch?“
Der Fragenkatalog kann und soll in jeder Situation abgepasst werden!
Warum fragt man nach Ausnahmen (Funktionierendes in der Vergangenheit) – diese werden in der nächsten Phase eingesetzt, sind Lösungsorientiert und bringen Zuversicht und Ressourcen werden gesucht.
Danach geht es in die ersten Schritte rein.
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Skalierungsfragen gehören auch zu dem Auftags/Zielklärungsbereich.
Sind auch in den Ausnahmefragen und bei den ersten Schritten einsetzbar.
Diese geben Zuversicht auf dem Weg zum grossen Endziel 10. Die kleinen Schritte werden konkreter gemacht.Konkrete Dinge werden herausgefiltert, die beobachtbar sind.
Operationalisierungsfragen können auch als Auftrags/Zielfragen, als Ausnahmefragen und als erste Schritte Fragen eingesetzt werden (z.B. Teilzeile herausfiltern).
Zirkuläre Fragen: wie sehen anders mich (vergleiche auch die „single point rubrics“: wie sehen andere dass das erreicht wurde) führt zum Perspektivenwechsel.
Auch Zirkuläre Fragen sind in allen Phasen einsetzbar.
Die anschliessenden „Bewegungsspiele“ verdeutlichen nochmals die Grundidee hinter dem Coaching: Kleine Veränderungen können grosses Verändern. Und ohne sich selbst zu verändern wird das System sich auch nicht verändern.

Sitzung vom 11. Mai

Heute gibt es keine Einstimmung.
Daher befassen wir uns mit der letzten Fallstudie, die präsentiert wird.
Dazu können wir als Übung gleich eine Concept Map erstellen, in der die wichtigen Begriffe und deren Beziehungen untereinander dargestellt werden.
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Abb. 1: Fallstudie Polydesign 3D
Am Vormittag werden wir als Übung auch weitere kooperative Concept Maps zu den Fallstudien herstellen. Nächste Woche machen wir mittags durch und sind dafür um ca 14:00 fertig. Antje wird dann ihre Pecha Kucha vorstellen.
Die präsentierte Fallstudie befasst sich mit dem Beruf Polydesign 3D.
Online wird noch die Prämierung für das beste Poster der Fallstudien nachgeholt, da wir das heute und letztes Mal nicht geschafft haben.
In Gruppen sollen sich verschiedene Fallstudien vereinen, die eine Fallstudie als Concept Map darstellen soll, inklusive Beziehungen und Pfeile, die dargestellt werden.
In erster Stufe werden die Begriffe (Entitäten) vorgegeben, die aufgegliedert werden sollen. Später ist es sicherlich das Ziel auch die Begriffe selber zu setzen und zu verbinden.
Im Anschluss kann diese Concept Map dazu verwendet werden das Wissen und das Verständnis des Wissens über die Zusammenhänge zu überprüfen. Man kann sich als Lehrer das Konzept erklären lassen und beispielsweise zusätzlich Begriffe ergänzen vorgeben, die die SuS dann  im Zusammenhang einzusetzen und erklären müssen.
In unserem Fall (siehe Abbildung) kamen wir darauf, dass es einen Unterschied gibt zwischen ABU Unterricht und allgemein bildenden Fächern.
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Abb. 2: Conzept Map zum Beruf Kaufmann.
Hier noch einige andere CM`s:

In dem nächsten Thema geht es um Gesprächsabläufe in Coaching Situationen.
Beim Einstieg geht es darum einen Kontakt bzw. eine Beziehung aufzubauen. Diese funktioniert natürlich am besten über positive Beziehungen (Stichworte: aktives Zuhören, Rapport, Paraphrasieren, Spiegeln etc.).
Zwei Filmsequenzen sollen plakativ gute und schlechte Aspekte darstellen. Sie stellen extreme Situationen dar, die dadurch schon fast lustig sind.
Erst im Anschluss an diesen Einstieg beginnt dann das eigentliche Coaching, das zuerst zur Auftrags-  und Zielklärung führt.

Sitzung vom 27.4.

Die heutige Sitzung im P102 startet mit der Einstimmung von Anna.
Sie macht mit uns ein Spiel das ich schon aus dem Internet kenne.
Jede Person bekommt einen Kurztext, den er auswendig lernen muss. Dies wird in Gruppen durchgeführt. In dem nächsten Schritt muss man zu dem Text eine Bewegungsabfolge einstudieren. Hier wird schon deutlich, dass einige Gruppen aufeinander abgestimmt sein werden. Als letzte Folge wird eine neue Reihe gebildet, jedes Teammember repräsentiert einen eigenen Beruf und dementsprechend ist der Text und die Bewegung zusammengestellt. Alle in einer Reihe aufgestellt werden am Ende die Bewegungen durchführen und so aufeinander abgestimmt sich nicht berühren.
Dieses Spiel dauert vielleicht etwas lange, stellt uns aber einen Bezug zu den Themen der letzten Sitzung her. Allerdings erst nach dem Spiel. Anna führt uns dabei nochmals die Begriffe deklaratives und prozedurales vor Augen, die Julio Olalla in seinem Modell dargestellt hatte. Bei Berücksichtigung dieser Bezüge kann das Lernen verbessert werden.
Deklarativ war bei dieser Übung das Erlernen des Textes. Prozedural waren die am Ende eingeprägten Bewegungen.
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Nach dem Olalla – Modell zum erfolgreichen Coaching führten wir diese Übung in kleinen Schritten aus, die „Lehrperson“ war dabei sehr motivierend. Mir persönlich fehlte aber von Anfang an ein Klares Ziel, wozu wir diese Übung machten. Der Bogen wurde zwar am Ende in der Auflösung gespannt, aber bei einer vorzeitigen Kenntnis des Endzieles wäre ich sicherlich aktiver bei den Übungen dabei gewesen.
Mehr Infos dazu finden sich im Klassenblog!
Anschliessend führten wir eine Coaching Session durch.
Coaches sassen auf im Raum verteilten Stühlen und Coachees zirkulierten zwischen den Coaches im Kreis. Dabei stellt jeder Coach den Schützlingen bestimmte Fragen, sodass die Coaches immer verschiedene Hilfestellungen zu ihrem Problem bekommen.
Diese zirkulären Fragen führten dazu, dass man eigentlich keine Ahnung von dem Problem der Schützlinge hatte, Ziel war es aber auch eher, dass diese von selbst auf ihre Lösungen kommen, durch die Fragen angeregt werden ihr Problem von verschiedenen Seiten her zu betrachten und somit auch von Selbstauf kleine mögliche Schritte zur Lösung kommen.
Als Lehrperson kann man folgende drei Kontaktarten zu den SuS haben:
Teaching (Wissen, Information, Inhalte)
Consulting (über die Sache hinaus)
Coaching (/sich zurücknehmen, lethologische Haltung- „Leere“ als Wert betrachten)
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Heute haben wir die dritte Kontaktart bearbeitet. Der SuS muss bereit und offen dafür sein. Die LP muss beim Coachen natürlich auch den Kontext mit einbeziehen. Individuelles Eingehen auf die Person und Situation –  auch Wechsel zwischen Coaching und Consulting im Gespräch ist möglich und denkbar.

Exkursion vom 3.2.

Ein Besuch bei Bühler Uzwil
Andreas Bischof ist Leiter der Ausbildung seit ca 10 Jahren und gibt uns einen tiefen Einblick in die Firmenphilosophie und Strategie sowie die Ausbildung.
Bühler ist eine internationale und alte Firma. Ein aktuelles Kerngeschäft ist die Wartungsgarantie und die ständige Weiterentwicklung der Produkte. Erst durch die lange Firmengeschichte wird es möglich das Vertrauen der Kunden diesbezüglich zu erwerben.
Die Forschung und Entwicklung erfolgt am Standort Uzwil. Viele Produkte werden Vorort auf die jeweiligen Bedürfnisse der Länder bzw. der Firmen angepasst. Insgesamt lebt Bühler zu 98% vom Export.
FullSizeRender.jpgBühler stellt nicht nur einzelne Komponenten zur Lebensmittelherstellung her, sondern für Kundenfirmen auch ganze Prozesse bzw. funktionierende Anlagen von A-Z.

Die Familie Bühler ist zu 100% Besitzer der Firma. Die CEO Position wurde mangels Eigenkompetenzen sozusagen „extern“ an Calvin Grieder übergeben.
Die Strategie hinter der Firma ist es nicht unendlich Gewinn zu erwirtschaften, sondern steueroptimiert zu wirtschaften und besonders in die Ausbildung der Lehrlinge und in die Forschung zu investieren. Die Firma ist auch deswegen nicht börsendotiert.
In den vergangenen 100 Jahren wurden jährlich durchschnittlich 75 Lernende ausgebildet.
Ca. ein Viertel der Mitarbeiter sind ehemalige Lehrlinge. Ein Vorteil dieser ist, dass sie normalerweise weniger die Arbeitsstelle wechseln und hier eine Perspektive sehen.
Die Auswahl der Lernenden erfolgt über die Schnupperlehre.
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Alle Jugendlichen werden neutral und ohne Vorwissen betrachtet. Dabei soll das Talent und der Intellekt beurteilt werden, ob sie so eine Aufgabe über Jahre mit Freude ausführen könnten. In weiterer Folge wird der Mensch und seine Sozialkompetenzen bewertet.
Am Ende werden bei der Bewerbung diese Informationen mit den Informationen aus der Schule kombiniert.
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Am Nachmittag führt uns Prorektor Felix Tschirky in die Berufsschule Uzwil mit Fokus auf die ClassUnlimited ein. Er ist der Prorektor des Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil-Uzwil.
Ein kurzer Film „ClassUnlimited – das grösste Klassenzimmer der Welt“ gibt einen kurzen Einblick in das innovative Schulsystem. Danach können wir einen Raum des ClassUnlimited Konzeptes besuchen, in dem gerade unterrichtet wird. Leider findet der Kurs gerade ohne Auslandszuschaltung statt.
Für Tschirky ist der Menschenbezug ist der Kern des Unterrichts. ClassUnlimited macht das möglich. Da die Berufsschule ist die Voraussetzung für die Lehre ist haben Schüler ohne diese ClassUnlimited keine
Möglichkeit auf eine Fortsetzung der Lehre bei längeren Auslandsaufenthalte über zwei Monaten. Dank dieser Vernetzung können sie fast normal am Unterricht teilnehmen und so die Lehre fortsetzen, auch wenn sie sich in anderen Kulturen befinden.
Vorort werden diese Jugendlichen immer von Vertrauenspersonen in der Firma betreut und unterstützt.
Der Nachmittag schliesst den Kreis mit einer Heimfahrt im Zug und in den Schnee.

Modul vom 20.1.

Heute steht der Besuch in Zug an!

Die SBB ist gesponsert und unsere Zeit wieder verbraucht 😛

Insgesamt ist es auch schön wieder mal Nina zu treffen 🙂

Zuerst sind wir bei  der bildXzug
Max gibt eine kurze Einführung zu dem heutigen Programm.
Es gibt heute zuerst vorallem Informationen zum Berufsbildungssystem.
Beat Gauderon ist Geschäftsleiter der bildXzug und führt uns nochmals in das Bildungssystem ein.
Es gibt 3 Blöcke im Schweizer Bildungssystem
1 obligatorische Schulzeit: 2 Jahre Kindergarten, 6 Jahre Primarschule und 3 Jahre Oberstufe, die als Sek I bekannt ist
2 Sek II befasst sich mit der weiterführenden Grundbildung. Dabei unterscheidet man die berufliche Grundbildung, die zur Berufsmaturität führt, und die allgemeine Bildung, die zur Gymnasialen Maturität führen.
3 Tertiäre Stufe, die in höhere Berufsbildung und die Hochschulstufe eingeteilt ist.
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Eine Besonderheit von bildXzug ist der Lehrverbund, dass die Lernenden extern in der Berufswelt arbeiten, und jedes Jahr rotieren. Dadurch gibt es mehrere Lernorte, und die Organisation und Verantwortung liegt bei bildXzug. Der Wechsel ist nicht obligatorisch, höchste Priorität ist die Ausbildung. Deswegen wird von bildxZug entschieden, ob die Lernenden dort bleiben oder nicht. Für die Lernenden ist es abwechslungsreich und können mehrere Arten von Betrieben kennenlernen. Auch in der Firma haben sie einen zusätzlichen Coach.bildXzug als Leitorganisation garantiert für eine Lehrstelle, auch für den Fall, dass eine der Firmen Konkurs geht oder wegzieht.
Zwei Lernende geben uns Auskunft über ihre Sichtweise.
2 Teil am Nachmittag
Wir sind im 5. Stock beim Bildungsnetz Zug
Es geht um die Berufsbildung, im linken Bereich der vorigen Abbildung, um die „schwierigen“ Fälle.
Wir befinden uns in einem Schulungsraum mit abgetrenntem Kleinraum für Coachinggespräche. Die Präsentation des Systems macht der Geschäftsführer Rémy Müller.
Dieses System ist offen für alle mögliche Berufe, die Zielgruppe ist offener als beim bildXzug.
Das Niveau der Berufsanforderungen ist tiefer als beim bildXzug.
85 Lernende in über 30 verscheidenen Berufen.
Organisation: 
Lehrbetriebsverbund 
-> Ziele: Ausbildungsperspektive bieten, Berufsabschluss mit Coaching, Lehrbetriebe begleiten und entlasten
-> Dienstleistungen: u.a. schulische Lücken aufarbeiten, die die Lehrlinge für den Beruf brauchen.
Case Management Berufsbildung
-> Ziele: Jugendliche in Gesamtsituation beurteilen und unterstützen, 95% schliessen nachobligatorische Ausbildung erfolgreich ab
Fachkundige individuelle Begleitung FiB
-> Ziele: potential fördern, Lerndefizite verringern, Gesamtindividuen stärken
BNZ+
kostenpflichtiges coaching
Netzwerk EBA – Dienstleistung Übergang 2
-> Ziele: Unterstützung der Absolventen bei der Suche nach einer Anschlusslösung.

Am Schluss gibt es noch eine kurze Information zu einem Brückenangebot, bei dem die Integration zugewandter Jugendlicher im Fokus steht!